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Foto-Ausstellung "Gesundheit ist ein Menschenrecht – auch in den Slums von Nairobi?"

Zielsetzung der Foto-Ausstellung

Im März 2015 führten Studierende der Universität Trier und der Kenyatta University in Nairobi/Kenia eine Studie zum Thema “Health Care for the Poor in the Slums of Nairobi – Needs and Demands” durch. Diese Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit den German Doctors erstellt. Diese Hilfsorganisation ist seit 1997 im Slum von Mathare tätig und sie hat dort das “Baraka Health Centre“ aufgebaut. ‘Baraka’ heißt auf Swahili  so viel wie ‘gesegnet’.

In diesem Slum leben etwa 500.000 Bewohner auf einer Fläche von knapp 3 km²  (entspricht etwa der Größe der Innenstadt von Trier) – äußerst dicht gedrängt in unsäglichen Umweltbedingungen und in allergrößter Armut. Täglich warten bis zu 420 Patienten, um von den German Doctors behandelt zu werden. Kaum einer der Patienten hat eine ausreichende Krankenversicherung.

Mit beklemmenden Fotos möchte die Ausstellung auf die medizinische Unterversorgung der Menschen in den Slums von Nairobi aufmerksam machen, in denen insgesamt rd. 2,5 Millionen Menschen  (das sind ca. 70% der Stadtbevölkerung) leben. Es ist beschämend, dass sich der kenianische Staat um diese Menschen so gut wie gar nicht kümmert und es der Wohltätigkeit ausländischer Hilfsorganisationen überlässt, dies zu tun. Das Menschenrecht auf Gesundheit wird damit weitgehend von der kenianischen Regierung ignoriert. Der humanitäre Einsatz u.a. der German Doctors verdient daher große Anerkennung, weil er den Menschen Hoffnung gibt, nicht vergessen zu sein. Der Spruch in Swahili “Haba na haba, hujaza kibaba” trifft die Wahrheit vor Ort: “Kleine Dinge können etwas Großartiges bewirken“. Reichen diese humanitären Ansätze wie der der German Doctors aus, die Situation grundlegend zu verändern?

Einige German Doctors vor dem Baraka Health Centre (Foto: Dr. Lisa Gambhir)

German Doctors vor dem Baraka Health Centre (Foto: Dr. Lisa Gambhir)

 

Eröffnungsprogramm der Foto-Ausstellung

Grußworte von:

  • Dr. Johannes Michael Nebe (Universität Trier)
  • Dr. Peter Späth (Sparkasse Trier)
  • Wolfram Leibe (Oberbürgermeister der Stadt Trier)
  • Prof. Dr. Martin Przybilski (Vize-Präsident der Universität Trier)
  • Dr. Lisa Gambhir (Einsatz-Ärztin bei den German Doctors im Mathare Slum/Nairobi)
  • Christian Jaster (Sprecher der studentischen Projektgruppe)

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Das Programm wird musikalisch umrahmt von Behnam Hassani, Michael Nitsche und Thiago Oliveira – Percussion Academy Trio