Auf der Mitgliederversammlung 2017 wurde vorgeschlagen, dass sich Mitglieder noch stärker unter einander kennenlernen können sollten. Vorschläge waren etwa ein Sommerfest, Radwanderungen, Museumsbesuche oder dies auch bei speziellen Stadtführungen in Trier zu tun.
Auf Anfrage hatte sich Dr. Stephan Ackermann, Historiker und Archäologe, bereit erklärt einer Stadtführung unter dem Titel “TRIER – einmal anders gesehen!?” zu organisieren.
Im Fokus des samstäglichen Stadtrundganges am 13. Mai stand die 2000-jährige Kulturkontinuität Triers. Während der Führung ließen sich tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte am Beispiel des Erscheinungsbildes der Stadt, ausgelöst durch politischen, ökologischen und klimatischen Wandel, nachvollziehen. Hierdurch konnten komplexe Problematiken, die auch heutzutage nichts an Aktualität und Brisanz verloren haben, am Objekt miterlebt werden.
Die Führung startete im Hotel Deutscher Hof in der Trierer Südallee mit einer Einführung. Weitere Stationen waren u.a. das Tiefgaragen-Bauprojekt des Deutschen Hofes und den dort einsehbaren archäologischen Grabungen – insbesondere der dort gefundene römische Abwasserkanal, die Barbarathermen, der Viehmarkt, die Basilika und schließlich der heutige Dom.
Im Anschluss tauschten sich einige verbliebene Teilnehmer noch in einem Café über die Führung, Vereinsprojekte und Sonstiges aus. Es herrschte Einklang, dass man sich auch bei ähnlichen Aktivitäten noch besser kennenlernen könnte.

Ein Vergrößerungsklick auf die folgende Fotostrecke bietet weitere Details…