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Alle Jahre wieder …….

Foto: Trierer Dom/Presseamt Trier
vom 07. bis 22. Dezember 2019

organisiert der Verein „Bildung fördert Entwicklung e.V.“
wieder einen Glühweinstand für bildungsbenachteiligte junge Menschen in Kenia

Was steckt hinter diesem Projekt?
Ziel des Glühweinstandes auf dem Trierer Weihnachtsmarkt ist es, durch den Verkauf von Glühwein bildungshungrigen jungen Menschen in Kenia in Ostafrika eine gute (Aus-) Bildung zu ermöglichen, wozu sie alleine nicht in der Lage sind. Durch Bildung wollen wir ihnen Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben geben. Unser vorrangiges Ziel ist es, dass sie in ihrer Heimat bleiben können und nicht gezwungen sind, eine Reise ins Ungewisse über die gefährliche Mittelmeer-Route zu machen.

Uns kommt es wesentlich darauf an, junge Menschen nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern ihnen auch menschliche Zuwendung zu geben. Dies trägt sicherlich dazu bei, junge Persönlichkeiten heranreifen zu lassen, die auch für die Entwicklung eines Landes von großer Bedeutung sind. Unsere Arbeit hat in den letzten Jahren großartige Früchte getragen, auf die wir stolz sein dürfen und unsermutigt, unseren Einsatz mit Ihrer Hilfe engagiert weiter fortzusetzen. Die Leidenschaft für Kenia resultiert aus zahlreichen umwelt– und entwicklungspolitischen Projekten in der Vergangenheit, die wir dort mit Studierenden aus Trier und Nairobi gemeinsam durchgeführt haben. Dadurch wurde nicht nur das fachliche Profil der Studierenden gefördert, sondern auch das Verständnis für mehr Toleranz zwischen jungen Studierenden aus verschiedenen Kulturen für unsere EINE WELT gestärkt.

Dieser interkulturelle Austausch hat erheblich dazu beigetragen, dass Hoffnung für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen möglich ist. Der Weihnachtsmarkt ist immer auch ein gutes „Schaufenster“ unseres Vereins geworden, der auch dazu beiträgt, die Besucher des Weihnachtsmarktes über die Probleme der jungen Generation in Afrika zu informieren und aufzuklären.

Der Swahili-Spruch „Haba na haba, hujaza kibaba“, der übersetzt so viel heißt wie, „Stück für Stück wird das Gefäß gefüllt“ ist für uns Verpflichtung und Motivation zugleich. Jede menschliche Zuwendung, jede finanzielle Hilfeleistung zählt. Veränderungen entstehen nicht über Nacht, sondern brauchen Geduld und harte Arbeit. Viele kleine Spenden können etwas Großartiges bewirken. Vielen unserer geförderten jungen Menschen in Kenia haben wir durch unsere unermüdliche Arbeit Hoffnung und Zuversicht gegeben. Viele erkennen nun selbst, dass sie Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen und ihre Leistungsfähigkeit abrufen müssen. Die Impulse zur Entfaltung von Kreativität und Lernbegierde junger Menschen in Kenia gilt es mit Ihrer Hilfe noch zu erweitern und zu verstärken.

Unser Glühweinstand möchte auch dazu beitragen, die Besucher des Trierer Weihnachtsmarktes nicht nurüber das „dunkle“ und teilweise vergessene Afrika zu informieren, sondern ihnen auch Lichtblicke dieses Kontinentes zu zeigen, was in unseren Medien leider viel zu kurz kommt.

Der Glühweinstand findet
vor der Trier Galerie in der Fleischstraße vom 7. bis 22. Dezember,
von 15:00 bis 21:00 Uhr statt.


Ohne die tatkräftige Unterstützung von vielen Menschen in unserem Verein und uns nahestehender Freunde kann ein erfolgreicher Afrika-Stand nicht organisiert werden. Insbesondere dem Managementder Trier Galerie sowie der Stadt Trier gebührt mein persönlicher Dank!

Unser ganz besonderer Dank gebührt der Familie von Kesselstatt aus Föhren, die uns eine Holzhütte für unseren Glühweinstand zur Verfügung stellt.  Darüber hinaus sind wir den vielen Weingütern der  Region „Mosel-Saar-Ruwer“ dankbar, die uns immer mit ihren Weinspenden großartig unterstützen.

Letztlich danken wir auch den vielen Besuchern des Weihnachtsmarktes für ihr großes Interesse an unserer Aktion, jungen bildungshungrigen Menschen in Kenia aktiv zu helfen. All dies zeigt, dass Menschen bereit sind, sich für ein konkretes Projekt zu engagieren.

Viele kleine Spenden können Großartiges bewirken!
Dr. Johannes Michael Nebe 

Subsidiarität – Hilfe zur Selbsthilfe
Entwicklungshilfe einmal anders ……..!

Die Entwicklungspolitik steht gegenwärtig massiv in der Kritik. In den letzten 60 Jahren wurden Milliarden an Geldern nach Afrika von den westlichen Regierungen gegeben – jedoch mit geringer Wirksamkeit. Wenn diese Politik etwas stabilisiert hat, dann sind es die korrupten afrikanischen Regierungen. Die Hilfe hat allerdings nicht die in Not lebenden Menschen in Afrika erreicht.

Der aus der katholischen Soziallehre (Oswald von Nell-Breuning) entnommene Begriff der Subsidiarität geht davon aus, dass die Menschen an den zu lösenden Aufgaben zu beteiligen sind, die sie allein aus eigenerKraft nicht zu bewältigen vermögen. Entwicklungshilfe, die jedoch die Leistungsfähigkeit der Afrikaner nicht ausschöpft und ihnen dies auch nicht zumutet, verletzt ihre Würde. Damit werden die Menschen entmündigt und in einem Abhängigkeitsverhältnis belassen, aus dem man sie eigentlich herausführen wollte.

Unsere Weihnachtsmarkt-Aktion will dagegen konkrete „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten, die bei den Menschen ankommt und sie dabei unterstützt, ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten. Wir wollen uns dem Begriff der „Hilfe zur Selbsthilfe“ verpflichtet fühlen. Bitte unterstützen Sie daher die Aktion unseres Vereins “Bildung fördert Entwicklung e.V.”!

Bitte helfen Sie mit! 

„Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.“
(Nelson Mandela)

„Sich ernsthaft um andere zu sorgen, sowohl im privaten wie öffentlichen Leben,würde uns der Welt, nach der wir uns so sehnen, sehr viel näher bringen.“
(Nelson Mandela)

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung.“
(John F. Kennedy)

Wir wissen Ihre Spende sehr zu schätzen und werden
verantwortungsvoll mit den uns zur Verfügung gestellten Geldern umgehen.

Kommt gut ins neue Jahr und vergesst uns nicht!