Mehr als In den Slums haben
1 Millionen 25% 50% 80% der Frauen und 50%
Kinder haben noch immer keinen Zugang zu schulischer Bildung haben keine Chance eine weiterführende Schule zu besuchen aller Kenianer leben unterhalb der Armutsgrenze der Männer keine Einkommensquelle

Bildung fördert Entwicklung e.V.

Ziel des Vereins ist es, die Bildung junger Menschen in Kenia zu fördern und ihnen durch unsere finanzielle Unterstützung eine Lebensperspektive zu geben.

Gerade die Kinder und Jugendlichen in den Slums von Nairobi, die in einer unsäglichen Umwelt von meterhohem, stinkenden Mull und desolaten sanitären Verhältnissen leben, sind überaus bildungshungrig und fühlen sich von der Politik in Kenia völlig aus­ gegrenzt.

„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung.“
John F. Kennedy

Die Slumbevölkerung ist sehr jung. Etwa 60 % sind junger als 16 Jahre alt, die Hälfte von ihnen kann armutsbedingt keine Schule
in den Slums besuchen. Die informellen Schulen erhalten keine staatliche Unter­stützung. Sie sind auf sich allein gestellt. Kirchen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Hilfsorganisationen der „westlichen Welt“ sind überwiegend die Träger. Schulklassen mit weit über 50 Schülern und Schülerinnen in einem beengten Raum sind keine Seltenheit. Die Lehrer, kaum richtig aus­ gebildet, engagieren sich für die Kinder, um ihnen wenigstens etwas an Grundbil­dung zu vermitteln. Die Ausbildung entspricht demnach nicht unseren Vor­stellungen. Berufsschulen – wie wir sie in Deutschland kennen – gibt es nicht in Kenia. So bietet diese rudimentäre Ausbildung auch keine Gewähr, den heranwachsenden jungen Menschen eine berufliche Perspek­tive zu vermitteln.
Diese Situation ist sehr kritisch zu sehen, weil hohe Kriminalität und Gewalt die Folgen sind. Die Ausbildung an den Universitäten zeigt ähnliche Probleme: Viel Theorie und keine Praxisnahe.
Jedes Jahr entlassen die Universitäten in Kenia hunderttausende von Hochschul­absolventen, die zumeist keinen oder nur einen stark unterbezahlten Job finden. Dieses Dilemma wird gegenwärtig stark an den Universitäten diskutiert. Vielfach streiken die Studierenden ein ganzes Se­mester lang, um dadurch Verbesserungen zu erreichen. Auch hier wachst ein hohes jugendliches Konfliktpotential heran, das Recht auf ein würdevolles Leben immer mehr einfordert – eine wahre tickende Zeitbombe, die es aufzuhalten gilt.

Die Studiengebühren sind darüber hinaus extrem hoch, was für eine begüterte Schicht kein Problem, aber für die mehrheitlich unterprivilegierte Bevölkerungsschicht sehr wohl eins darstellt.

Trotz dieser erschreckenden Situation sind die Kreativität und der Lernwille der Kinder und Jugendlichen enorm hoch. Eine gezielte Förderung kann hier vieles verbessern. Es geht dabei nicht allein um eine finanzielle Hilfe, sondern auch um eine menschliche Zuwendung, der wir ja in gleicher Weise bei uns bedürfen. Ein geflügeltes Wort in Kenia lautet auf Kiswahili

„Haba na haba hujaza kibaba“, was in unserer Sprache bedeutet:

„Viele kleine Dinge können Großartiges bewirken.“

Wir wollen mit unserem Engagement jungen Menschen diese finanzielle und menschliche Zuwendung geben, um ihnen eine neue, vielleicht sogar atembe­raubende Zukunft zu ermöglichen. Helfen Sie uns, dass wir dieses Ziel erreichen können und werden Sie Mitglied in unserem Verein. Jedes Jahr werden wir in einem Rechenschaftsbericht offenlegen, welche Impulse wir setzen konnten und für welche Zwecke die Spendengelder aus­gegeben wurden. Zuversichtlich in die Zukunft blickende junge Menschen werden uns überaus dankbar sein, dass sie sich nicht vergessen fühlen. In meiner bis­herigen Tätigkeit in Kenia habe ich diese Dankbarkeit in den letzten 20 Jahren selbst immer berührend erfahren.

„Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu ver­ändern.“
Nelson Mandela

Wenn Sie nähere Informationen über unseren Verein haben mochten, schreiben Sie uns über unsere Kontaktseite.

Möchten Sie unserem Verein beitreten? Wir heißen Sie herzlich willkommen. Bitte füllen Sie hierzu den Mitgliedschaftsantrag aus und schicken diesen an:

Bildung fördert Entwicklung e.V.

Im Treff 24

54296 Trier

Vorstand

Dr. Johannes Michael Nebe (Vorsitz)

Das Ziel unseres Vereins ist es, jungen Menschen in Kenia eine menschenwürdige Lebensperspektive durch Bildung zu geben, die vielen von ihnen häufig armutsbedingt verschlossen bleibt. Dabei habe ich die Erfahrung machen können, dass ohne eine menschliche Zuwendung eine finanzielle Förderung allein nicht ausreicht, dieses Ziel zu erreichen. Diesen Weg möchte ich weiterhin beschreiten und alles tun, dass die von uns geförderten bildungshungrigen jungen Menschen sich am Aufbau ihrer Heimat aktiv beteiligen können. So stelle ich mir eine konkrete, den Menschen dienende Entwicklungspolitik vor!

Mark Maurer (stellvertretender Vorsitz)

Als angehender Lehrer weiß ich, wie wichtig Bildung für die Entfaltung eines Menschen ist. Nun sind wir in Deutschland in der Hinsicht zwar nicht perfekt, jedoch im internationalen Vergleich gut aufgestellt. Anders jedoch in Kenia. Um es Menschen zu ermöglichen durch Bildung ihre Persönlichkeit und ihr Potential zu entwickeln, arbeite ich in dem jungen und heterogenen Verein „Bildung fördert Entwicklung e. V.“ als 2. Vorstandsvorsitzender mit. Hierbei fließen Erfahrungen aus dem Politikstudium, der Entwicklungspolitik und weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten mit ein. Ich freue mich weiterhin auch vor Ort meinen Beitrag in Afrika zu leisten.

Inga-Britt Roos (Kassenführung)

Ich habe ein Jahr lang in Kenia gelebt und war dort in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig. Leider kann diese im Bereich der Jugend- und Bildungsarbeit, insbesondere in den Slums und ärmeren Vierteln von Nairobi, nicht ausreichen. Mit dem Verein Bildung fördert Entwicklung e.V. versuchen wir, einen Betrag zur Schließung dieser Lücke zu leisten. Ich bin froh, die Zukunft talentierter junger Menschen in Kenia durch meine Arbeit mit zu gestalten, denn ich bin vom Entwicklungspotential des Landes überzeugt.

Léandre Nsengimana Sangwa (Öffentlichkeitsarbeit)

Als Deutscher mit afrikanischen Wurzeln, fielen mir schon früh die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Unterschiede der afrikanischen und europäischen Kultur auf. Jedoch blieben mir auch die gemeinsamen Anliegen und Interessen nicht verborgen. Diese müssen durch eine klare und offene Kommunikation betont werden. Dadurch kann eine verlässliche Grundlage geschaffen werden, auf der eine effektive Zusammenarbeit stattfinden kann.

Ein essenzielles Anliegen jeder Gesellschaft ist die Bildung junger Menschen, deren Förderung sich der Verein mit großer Leidenschaft verschrieben hat. Es ist mir daher eine große Freude und Ehre, mit allen Vereinsmitgliedern, die Werte und Ideale des Vereins präsentieren und vermitteln zu dürfen und somit beim Bau von Brücken in eine hoffnungsvollere Zukunft zu helfen.

Felix Wronna (Schriftführung)

Nicht nur im Rahmen meines politikwissenschaftlichen Studiums ist Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit ein Schwerpunkt, sondern für mich persönlich von besonderem Interesse. 2014 war ich im Rahmen eines Forschungsprojektes in Kenia und konnte so bereits vor Ort umrisshaft ein Bild machen. Ich bin überzeugt, dass das Ziel des Vereins, benachteiligten, jungen Menschen Zugang zu Bildung zu verschaffen, ein vielversprechender Weg ist, um diesen Menschen und vielleicht sogar dem Land eine glücklichere Zukunft zu eröffnen. Ebenso überzeugt bin ich, dass sich dieses Ziel in diesem Verein mit seinen wundervollen Mitgliedern, den dankenswerten Spendern und dem hochmotivierten Vorstand, der Erfahrung und Fachkenntnis verbindet, auf die bestmögliche Art und Weise umsetzen lässt.

Ich selbst hoffe, dass ich mit meinen bisherigen ehrenamtlichen Erfahrungen als Schriftführer dem Verein in diesem Bereich eine Unterstützung sein und beim Erreichen seiner Ziele helfen kann.

Prisca Muendi Ngui (Beisitz)

2003 kam ich für ein Au-pair-Jahr von Nairobi nach Deutschland. Nach meinem Medizinstudium in Heidelberg begann ich 2012 als Kinderärztin im Trierer Mutterhaus zu arbeiten.

Ich bin sehr froh diesen Verein kennengelernt zu haben und freue mich nun im Vorstand als Beisitzerin mitwirken zu dürfen. Da ich sehr gut mit der kenianischen und mittlerweile auch mit der deutschen Lebensweise vertraut bin, ist es für mich eine große Freude bzgl. interkultureller Fragen gemeinsam mit den übrigen Vorstandsmitgliedern gute Lösungen zu finden

Rainer Herforth (Beisitz)

Der Verein verfolgt wirkungsvoll das Ziel begabten und motivierten jungen Menschen in Kenia eine solide Ausbildung abgestimmt auf die individuellen Begabungen zu ermöglichen. Eine fundierte schulische, akademische oder berufsbezogene Ausbildung soll dabei das Fundament für ein selbstbestimmtes, finanziell unabhängiges Leben bilden.

Ich freue mich sehr in meiner Rolle als Beisitzer meine umfangreichen Erfahrungen in vergleichbaren Projekten in anderen Teilen Afrikas in die Arbeit des Vereins einzubringen.