Unser Vorstand besteht aus den folgenden Mitgliedern:

Der „neue“ Vorstand v.l.n.r.: Rainer Herforth (Beisitz), Felix Wronna (Schriftführung), Dr. Johannes Michael Nebe (Vorsitz), Brenda Mbaja Lubang’a (stellvertretender Vorsitz), Jonas Koch (Beisitz), Manuela Ballmann (Kassenführung) und Michael Hewera (Öffentlichkeitsarbeit) – Foto: Yvonne Herforth

Vorstellung der Vorstandsmitglieder

Dr. Johannes Michael Nebe (Vorsitz)

Das Ziel unseres Vereins ist es, jungen Menschen in Kenia eine menschenwürdige Lebensperspektive durch Bildung zu geben, die vielen von ihnen häufig armutsbedingt verschlossen bleibt. Dabei habe ich die Erfahrung machen können, dass ohne eine menschliche Zuwendung eine finanzielle Förderung allein nicht ausreicht, dieses Ziel zu erreichen. Diesen Weg möchte ich weiterhin beschreiten und alles tun, dass die von uns geförderten bildungshungrigen jungen Menschen sich am Aufbau ihrer Heimat aktiv beteiligen können. So stelle ich mir eine konkrete, den Menschen dienende Entwicklungspolitik vor!

Brenda Mbaja Lubang’a (Stellvertretende Vorsitzende)

Nach Abschluss meines Master-Studiums „ Development Management“ an der Ruhr-Universität Bochum bin ich zu Zeit als Praktikantin bei der UN in Bonn tätig. Anschließend möchte ich gerne noch ein Doktoranden-Studium in Deutschland absolvieren. All das Wissen, das ich in Deutschland erwerbe, macht mir Mut, das Gelernte meinem Heimatland zurückzugeben.

Den Verein kenne ich seit seiner Gründung 2014, da ich gemeinsam mit Trierer Studierenden an zwei Projekten in den Slums von Nairobi teilgenommen habe. Die Zielsetzung, jungen Menschen in Kenia eine bessere (Aus-) Bildung zu geben, ist der richtige Ansatz, konkret Lebenswege positiv zu gestalten. Als Kenianerin möchte ich gerne den lernhungrigen Jugendlichen in meiner Heimat, die ohne Unterstützung unseres Vereins keine Chance zu einer guten Bildung haben, eine Stimme geben und dem Verein in wichtigen Fragen beratend zur Seite stehen.

Manuela Ballmann (Kassenführung)

Als Sozialarbeiterin ist es mir ein besonderes Anliegen, junge und bildungsbenachteiligte Menschen zu fördern, was in erster Linie durch die Chance auf Bildung (d. h. durch Schule, Ausbildung, Universität) gelingt. In Kenia sind die Bedingungen hierfür z. T. desolat bzw. nur mit enormen Kosten zu stemmen. Dies habe ich auch auf meiner Studienreise nach Kenia im Jahr 2001 erfahren. Der Verein trägt daher dazu bei, durch öffentlichkeitswirksame Arbeit und finanzieller Unterstützung auf diese Misstände aufmerksam zu machen und diese zu beheben

Michael Hewera (Öffentlichkeitsarbeit)

Als Geograph habe ich mich schon immer für die Möglichkeiten interessiert, wie bestehende regionale Entwicklungsunterschiede und Abhängigkeiten ausgeglichen werden könnten. Als Länderreferent im Bischöflichen Hilfswerk Misereor und nunmehr seit vielen Jahren als Transfer- und Weiterbildungsreferent der Universität Trier weiß ich, das Bildung auf allen Ebenen – ob regional, national, oder international – ein zentrales Schlüsselelement für jede Art von Entwicklung ist. Und dies gilt nicht nur für die Ausbildung junger talentierter Menschen in Kenia, sondern insbesondere auch für die Öffentlichkeitsarbeit bei uns. Gerne unterstütze ich den Verein in beiden Anliegen.

Felix Wronna (Schriftführung)

Nicht nur im Rahmen meines politikwissenschaftlichen Studiums ist Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit ein Schwerpunkt, sondern für mich persönlich von besonderem Interesse. 2014 war ich im Rahmen eines Forschungsprojektes in Kenia und konnte so bereits vor Ort umrisshaft ein Bild machen. Ich bin überzeugt, dass das Ziel des Vereins, benachteiligten, jungen Menschen Zugang zu Bildung zu verschaffen, ein vielversprechender Weg ist, um diesen Menschen und vielleicht sogar dem Land eine glücklichere Zukunft zu eröffnen. Ebenso überzeugt bin ich, dass sich dieses Ziel in diesem Verein mit seinen wundervollen Mitgliedern, den dankenswerten Spendern und dem hochmotivierten Vorstand, der Erfahrung und Fachkenntnis verbindet, auf die bestmögliche Art und Weise umsetzen lässt.

Ich selbst hoffe, dass ich mit meinen bisherigen ehrenamtlichen Erfahrungen als Schriftführer dem Verein in diesem Bereich eine Unterstützung sein und beim Erreichen seiner Ziele helfen kann.

Jonas Koch (Beisitz)

Bildung ist die Zukunft. Nicht nur in meinem Beruf als Gymnasiallehrer versuche ich, junge Menschen für andere Kontinente, Kulturen und vor allem die dort lebenden Menschen und deren Lebenswelt zu sensibilisieren. Afrika liegt mir dabei seit meiner ersten Kenia-Exkursion im Jahr 2015 besonders am Herzen.

Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit dem Vergleich von Vorstellungen von Schülern in Deutschland über das Leben in Armensiedlungen mit dem, was ich selbst erlebt und vor allem, was mir die Menschen im Slum berichteten. Gerade bei uns in Europa existieren leider häufig noch Fehlvorstellungen, Vorurteile und Stereotypen von Afrika im Allgemeinen, vom Leben in Kenia und speziell in ärmeren Gebieten.

Rainer Herforth (Beisitz)

Der Verein verfolgt wirkungsvoll das Ziel begabten und motivierten jungen Menschen in Kenia eine solide Ausbildung abgestimmt auf die individuellen Begabungen zu ermöglichen. Eine fundierte schulische, akademische oder berufsbezogene Ausbildung soll dabei das Fundament für ein selbstbestimmtes, finanziell unabhängiges Leben bilden.

Ich freue mich sehr in meiner Rolle als Beisitzer meine umfangreichen Erfahrungen in vergleichbaren Projekten in anderen Teilen Afrikas in die Arbeit des Vereins einzubringen.